Deniz, 20.1.2012

Panama ein wundeschönes, kleines und vorallem herzliches Land zwischen Pazifik und Atlantik

Teil 1

Liebe Leser,

In diesem Bericht werde ich euch Panama mal etwas näher bringen, damit es aber nicht zu langweilig wird, lasse ich genaue Daten einfach mal weg.

Panama ist das kleinste Land Lateinamerikas, Nachbarländer sind Costa Rica im Westen und Kolumbien im Osten. Panama zählt fast 3,5 Millionen Einwohner, von denen rund die Hälfte in der Haupstadt Panamá City leben. Neben dieser riesen Haupstadt gibt es so gut wie keine Großstädte , sondern nur größere Dörfer.

Panamas 9 Provinzen [mit Provinzhaupstädten] sind folgende:

•    Bocas del Toro [Bocas del Toro]
•    Chiriquí [David]
•    Coclé [Penonomé]
•    Colón [Colón]
•    Darién [La Palma]
•    Herrera [Chitre]
•    Los Santos [Las Tablas]
•    Panamá [Ciudad de Panamá]
•    Veraguas [Santiago]

Hier die Landkarte Panamas

Der gegenwärtige Präsident Panamas ist Ricardo Martinelli. Dieser ist der erste Präsident des Landes, der begonnen hat, die “Diablo Rojos” wegen ihrer mangelnden Sicherheit abzuschaffen und die “Metro-Busse” (wie in Deutschland übliche Busse) einzuführen. Des weiteren fing er an, die Metro (Untergrundbahn) bauen zu lassen und führt ausserdem so eine Art Hartz-IV für alle arbeitslosen Panamäer ein.

Cinta Costera

Infrastruktur
“Cinta Costera”: Die Cinta Costera ist eine, über dem Wasser der Atlantikküste gebaute, Schnellstrasse mit einem Fussgängerweg, Spielplätzen, Grünanlagen und mehreren Fussgängerbrücken, im Zentrum der Hauptstadt.

“Diablo Rojos”: In der Haupstadt Panamas werden die geschmückten, meist roten, alten Schulbusse “Diablo Rojos” [spanisch: rote Teufel] genannt. Ihren Namen haben sie, durch ihre meist rote Lackierung. Diese verlangen pro Strecke umgerechnet 20 Cent. Von Stadt zu Stadt zwischen 1,50 bis zu 3 Euro (je nach Distanz). Da mit diesen Bussen schon viele Unfälle passiert sind, will der panamäische Staat sie Mitte dieses Jahres komplett durch “Metro-Busse” ersetzen. Auch ich hatte schon einen kleinen “Unfall” mit einem “Diablo Rojo” und bin eines Tages zu früh aus dem Bus raus gesprungen und gleich mit dem Gesicht auf den Fussgängerweg geknallt : -/ Eine Erfahrung, die das Leben prägt :D .

Diablo-Rojo

Seit letztem Jahr gibt es neben den “Diablo Rojos” auch “Metro-Busse” als öffentliches Verkehrsmittel. Diese Metro-Busse sind zwar sicherer, fahren nicht so verrückt wie die “Diablo Rojo”-Fahrer und lassen ihre Passagiere auch nicht aussteigen, solange der Bus noch in Bewegung ist, dafür sind sie sehr langsam und verursachen sehr viel Stau in der Innenstadt.

Metro-Bus

Gebäude und Straßen: Während man in der Innenstadt Panama Citys einen Wolkenkratzer nach dem anderen antrifft, befinden sich weiter auf dem Land, also in anderen Städten wie David Santiago so gut wie gar keine grösseren Gebäude oder gar Wolkenkratzer. Während die Straßen zum Beispiel in der Haupstadt breit und neu sind, findet man sie auf dem Land eher klein, schmal und renovierungsbedürftig vor.

Wirtschaft
Der Panama-Kanal ist einer der wichtigsten Wirschaftsaspekte Panamas, rund 8000 Menschen arbeiten in seiner Verwaltung, seiner Instandhaltung und seinem Betrieb. Circa 10 Prozent der Fläsche Panamas werden landwirtschaftlich genutzt. Anbauprodukte sind neben Bananen und Zuckerrohr auch Plátanos, Ananas, Reis, Kaffee und Mais.

Was viele nicht wissen: Die “Chiquita”-Bananen, die man in Deutschland so gerne isst, werden außer anderen Ländern auch in Panama [“Bocas del Toro”] gezüchetet. Da ich aber in der Haupstadt wohne, habe ich leider nie richtige Bananenplantagen gesehen.

Da Panama zwischen dem Golf von Panama und der Karibik liegt, ist u. a. die Fischerei ein sehr wichtiger Wirschaftszweig. Krabben und Garnelen gehören zu den größten Fangprodukten.

Panamericana
Die Panamericana ist eine Hauptverbindungsstraße [englisch für: Pan American Highway], die fast lückenlos Nordamerika mit Südamerika verbindet. Sie reicht von Kanada [im Norden] bis nach Chile [im Süden].

Der Panama-Kanal
Der Panama-Kanal ist kein Kanal auf Meeresspiegel, weshalb die Schiffe, die den Kanal durchqueren,drei Wasserschleusen passieren müssen. Wenn ein Schiff auf der südlichen Seite [Panamá Stadt, Atlantik] einfährt, muss es mit der 1. Wasserschleuse [Miraflores] und der 2. Wasserschleuse [Pedro Miguel] aufs Niveau des Gatun-Sees angehoben werden. Wenn das Schiff schliesslich die beiden Schleusen passiert hat, wird es mit der 3. und letzten Schleuse [Gatún] wieder auf den Wasserspiegel des Pazifik hinab gesunken. Der Panama-Kanal hat eine Länge von gut 81,6 km und wurde am 15. August 1914 eröffnet.

Hier die offizielle Website des Panama-Kanals

Und hier ein Video von der Schleuse “Miraflores”

Da mit der Zeit immer grössere Schiffe gebaut wurden (Counterjumbos), wird der Panama-Kanal nun vergrössert. Somit können zukünftig auch die riesigen Containerschiffe den Kanal passieren, der für Panama von zentraler Bedeutung ist. Die panamäische Regierung investiert in den Ausbau des Kanals umgerechnet rund 4,3 Milliarden Euro.

Forsetztung folgt … :)

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2 Antworten auf Deniz, 20.1.2012

  1. sogegivkgbf sagt:

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