Botschafter-Alumni-Treffen 2018

Seit 2008 unterstützt das Programm in jedem Schuljahr Schüler aus Nordbaden, Pfalz und Südhessen, um sie in ihrer persönlichen Entwicklung zu fördern und nicht zuletzt ihre Berufschancen nach der Schulzeit zu verbessern. Es wurde von SAP SE und der Metropolregion Rhein-Neckar GmbH initiiert und wird in Kooperation mit AFS Interkulturelle Begegnungen e.V. durchgeführt. Die notwendigen Fördermittel von bislang rund 250.000 Euro wurden durch SAP getragen. Den aktuellen Jahrgang 2018/19 eingeschlossen, konnten inzwischen 112 Jugendliche vom Programm profitieren und ihren Traum in mehr als 30 Staaten der Welt verwirklichen.

Alle zwei Jahre treffen sich die ehemaligen Jungbotschafter jahrgangsübergreifend zum großen Wiedersehen: Das mittlerweile vierte Alumni-Treffen fand im August 2018 bei SAP in Walldorf statt und stand diesmal ganz im Zeichen des 10-jährigen Bestehens des Programms. Rund 40 der 100 Ehemaligen kamen im SAP-Guesthouse „Kalipeh“ zusammen. Gemeinsam mit dem Organisationsteam von AFS, SAP und MRN ließen sie ihre Auslandserlebnisse noch einmal Revue passieren, tauschten Erfahrungen aus und verglichen Werdegänge. Eine Gemeinsamkeit: Nahezu alle hat das Reisefieber beziehungsweise der Hunger nach interkulturellen Erfahrungen nie wieder losgelassen; sei es um die ehemalige Gastfamilie wieder zu besuchen, weitere Länder zu erkunden oder im Ausland zu studieren. Aufgrund von Studiumsverpflichtungen im In- und Ausland konnte so zum Beispiel ein Dutzend weiterer Alumni dem Treffen diesmal nicht beiwohnen.

Gruppenbild Botschafter-Alumni-Treffen 2018

Zahlreiche Jungbotschafter berichteten, dass sie im Gegenzug schon mindestens einmal Besuch von ihren ehemaligen Gastfamilien oder ausländischen Freunden hatten. Anknüpfend an seine Präsentation über Rhein-Neckar – vor fast zehn Jahren –, konnte etwa der Schwetzinger David Wirth (26), einer der ältesten anwesenden Alumni, unlängst seine Gastfamilie und Freunde aus Alaska in der Region empfangen und für ihre Attraktionen vor Ort begeistern. Für die Metropolregion Rhein-Neckar GmbH, die die Stipendiaten kommunikativ betreut, ist dies Ausdruck einer nachhaltigen Win-Win-Konstellation: „Das Programm ist ein Best-Practice-Beispiel für erfolgreiche Netzwerk- und Regionalentwicklungsarbeit: Es verbindet Heimatverständnis mit Weltoffenheit, stiftet Identität und macht Rhein-Neckar bekannt bei jungen Leuten im Inund Ausland“, so Geschäftsführerin Dr. Christine Brockmann. Einig sind sich die Kooperationspartner auch darin, dass das Programm in den zehn Jahren seines Bestehens an Bedeutung noch zugenommen hat. Gerade in weltpolitisch zunehmend unruhigen Zeiten sei eine bewusste Förderung der ganz persönlichen Verständigung von jungen Menschen verschiedener Kulturen wichtiger denn je.