3.4.2019

Bericht #6 - Endlich Ferien…

Hey Metropolregion,

es ist nicht sonderlich viel passiert, seit meinem letzten Blog, deshalb wird dieser wahrscheinlich etwas kürzer. Naja, wie dem auch sei, ich fang einfach mal an. Gegen Ende Februar hatten wir unser vorletztes AFS-Camp. Dieses Mal hat es uns nach Chiang Mai, eine Provinz im Norden Thailands, verschlagen. Meiner Meinung nach war es bislang das beste AFS-Camp seit unserer Ankunft hier, einfach weil unser Programm nicht so strikt wie normalerweise war. Dieses Mal war es nicht wirklich ein Camp um etwas über Kultur, Sprache oder ähnliches zu lernen, vielmehr um einfach noch etwas Zeit mit allen anderen Austauschschülern zu verbringen und noch ein paar neue Ecken von Thailand zu besuchen.

Angereist sind wir alle unterschiedlich. Ich bin mit ungefähr 40 anderen Leuten mit dem Bus von Bangkok gekommen. Der erste Tag war relativ ruhig, AFS hat uns das Programm der nächsten Tage vorgestellt und wir haben noch einige Themen besprochen und viele Erfahrungen geteilt. Am nächsten Tag ging es ziemlich früh los. Unser erster Stop war ein Elefanten Camp am Ufer eines Flusses. Wir sind natürlich nicht auf den Elefanten geritten, aber sie zeigten uns “Elefanten-Kunst”. Erster Programmpunkt war eine Bambus Floß Tour.

Danach sind wir in ein altes Stammesdorf gefahren und haben dort einen einheimischen Markt besucht. Am nächsten Tag war noch mehr Kultur angesagt: Zunächst besichtigten wir eine Tempelanlage in den Bergen und hatten dann „Community-Service“ in einem anderen Tempel. Ja, Community-Service, also eigentlich haben wir nur Müllmann gespielt und den Tempel sauber gemacht... Abends haben wir dann noch einen Markt besucht und ein traditionelles Abendessen genossen.

Ein paar Tage später, wieder daheim, war dann auch schon Schulabschluss für meine Gastbrüder und so ziemlich alle meine Freunde. Es war ein riesiges Event in der Schule, doch leider war es auch mein letzter Schultag, da jetzt bis zu meiner Abreise hier Sommerferien sind. Leider wusste anscheinend niemand, dass ich nicht mehr in die Schule kommen werde, weshalb ich mich natürlich auch von den meisten nicht verabschieden konnte. Ein Zeugnis hab ich auch noch nicht…

Ein Wochenende später bin ich mit Enrico und einem anderen Freund nach Lopburi gefahren, eine Region im Nord-Osten von Bangkok. Die Provinz ist bekannt für die vielen Affen die dort leben, was auch für uns so ziemlich der Hauptgrund war dorthin zu gehen. Aber im Endeffekt haben sich die drei Tage gelohnt und wir hatten einen ziemlich guten Aufenthalt dort, nicht nur wegen der Affen.

Jetzt werde ich demnächst noch ein Massage-Camp besuchen und einen Nationalpark im Süden Thailands besichtigen, und noch vieles mehr, meine Ferien sind ziemlich verplant. Aber dann geht es auch schon fast wieder zurück nach Deutschland. Aber bis dahin wird’s noch ein paar Blogs geben. Also, ich halte euch auf dem Laufenden, bis dann.

Tim