21.5.2019

Bericht #5 – Heute dreht sich alles um Kultur

Hey Metropolregion Rhein-Neckar! Ich weiß, dass ich euch nicht viel update, aber mein Internet funktioniert nicht gut, da ich kein Wlan habe. In diesem Bericht geht es mehr um das Kulturelle.

Da ich ja zu meiner Gastfamilie in den Norden gewechselt habe, wird dort auch ein Dialekt gesprochen. Zu Tagalog kahm dann noch Ilocano. Auch dort gibt es verschiedene Kulturen wie in Deutschland. Wir haben zum Beispiel verschiedene Bundesländer und dort sind es eben verschiedene Provinzen. Ich habe mit meiner Gastfamilie Ifugao besucht, denn dort gibt es die Banaue Reis Terrassen, die auch „Eighth Wonder oft he World“ genannt werden.

Die Terrassen wurden in die Berge hinein geschrapt und dabei wurde nur minimales Equipment benutzt. Und zwar meistens nur Hände. Wenn man die Stufen nicht übereinander, sondern aneinander gelegt hätte, wären sie circa so lang wie der halbe Globus.

Die Terrassen sollen Mittlerweile schon über 2.000 Jahre alt sein, und sind immer noch bebaut.

Die Leute aus Ifugao haben ihre eigene Kultur, Glauben und Sprache. Dies konnte ich sehr gut an einem Interkulturellem Abend miterleben.

Zur „normalen“ philippinischen Kultur kann ich nur sagen, dass es gewöhnungsbedürftig ist. An jeden Tag Reis gewöhnt man sich schnell, doch an Filipino Time nicht so. Für mich als Deutsche war das echt schwer. Ich bin immer zu früh und kann dann noch so 1 bis 2 Stunden warten. Dafür sind die Leute immer gut drauf und lassen sich nicht so schnell aus der Ruhe bringen. Für die wäre die Deutsche Direktheit echt schlimm. Das ist, was ich an Filipinos so bewundere, egal wie wenig sie haben, sie sind immer gut drauf und wenn man zu besuch kommt, wird immer etwas angeboten auch wenn sie selbst danach nichts mehr haben. Jeder kümmert sich um Jeden.

Das exotische Essen muss man einfach mal probiert haben, denn sowas findet man hier in Deutschland nicht. Eine der Größten Herausforderungen für mich war Balot. Ein Halb angebrütetes Ei, in dem man das kleine Kücken schon erkennen kann. Dieses Ei hat echt überwindung gebraucht. Das für mich 2. Schlimmste war der Chicken Kopf.  Wie ihr sieht gibt es viele Challenges und es wird nie langweilig. Immer etwas neues zu ausprobieren. Nicht nur was Essen angeht.

Dieser Bericht ist diesmal nicht so lang, aber ich hoffe ihr hattet trotzdem Spaß beim Lesen.

Bis zum nächsten Mal.