11.6.2019

Bericht #6 – Heiße Sommertage

Heute geht es um die Akklimatisierung und um unseren „Wandertag“.

Da die Philippinen ja zwischen dem nördlichen Wendekreis und dem Äquator liegen, lassen sich keine Jahreszeiten herausbilden, wie in Europa. Hier wird das Wetter in „rainy-season“ und „hot-season“ unterschieden. Die Regenzeit beginnt etwa Mitte Juni/ Anfang Juli. Ich hatte überhaupt nicht viel Regen mitbekommen, aber wenn es mal Schüttet, dann richtig. Die Schulen fallen aus, weil oft auch ein starker Sturm voraus zieht. In der Zeit von Juli bis Dezember kann auch öfters mal ein Taifun vom Pazifik aus herein wüten.  Ich musste leider nur zwei miterleben, wovon einer ein riesen Chaos in der Hauptstadt Manila hinterlassen hat. Sogar die Hochhäuser haben geschwankt und keine Schule war mehr offen. Die Leute haben sich tagelang darauf vorbereitet und einfach auf das beste gehofft. Ich war zum Glück im gelben Bereich, aber trotzdem hatten wir sehr starken Wind, dass alles rumgeflogen ist.

Die normale Tagestemperatur liegt bei angenehmen 26 Grad, an die man sich auch gut gewöhnen kann. Als dann im März die heiße Jahreszeit begann, war ich echt aufgeschmissen. Hier lag die Tagestemperatur dann zwischen 40 Und 50 Grad. Für mich war es auf jeden Fall eine große Herausforderung, vor allem bei Veranstaltungen für lange Zeit unter der Sonne zu stehen. Bis zum Ende meinen Auslandsjahren, konnte ich mich aber auch nicht daran gewöhnen. Sogar für die Einheimischen ist es nur schwer zum Aushalten und viele Brände sind entstanden.

Kurz bevor es nach Hause ging, hat meine Schule noch einen Wandertag arrangiert, für uns drei Austauschschüler. Wir sind zu einer Tropfsteinhöhle gefahren, durch die wir im Wasser durchgelaufen sind. Anschließend noch zu dem Ort, an dem die Philippinen von den Amerikanern angegriffen worden sind, diese aber hinter listen konnten, da sie sich gut in den Bergen auskannten. Zur Abkühlung bei dem heißen Wetter, ging es noch zu einem Wasserfall.

Liebe Grüße

Ronja