9.7.2019

Bericht #10 – Zurück in Deutschland

Hey Metropolregion,

ich bin jetzt schon seit einer ganzen Weile wieder daheim und ich dachte ich gebe euch noch einen letzten kleinen Rückblick von meinem Auslandsjahr.   Als ich wieder in Deutschland war, habe ich mich eigentlich wieder sehr schnell an den deutschen Alltag gewöhnt und nach drei bis vier Tagen war es, als wäre ich nie weg gewesen. Ich bin dann auch die letzten vier Wochen freiwillig in die Schule gegangen, da ich mir immer noch nicht sicher war, in welche Klassenstufe ich gehen sollte und mir somit einen kleinen Einblick in den Schulalltag erhoffte um zu sehen wie viel Unterrichtsstoff ich verpasst hatte. Nach längerer Überlegung habe ich mich dann dazu entschieden, in die MSS 12 zu gehen und einfach mit der Schule ganz normal weiter machen. Die letzten zwei Wochen habe ich sogar noch ein Praktikum absolviert, doch jetzt freue ich mich erstmal auf die ersten Ferien wieder in Deutschland.

Rückblickend hatte ich ein sehr schönes Jahr in Thailand, ich hatte sehr viel Glück mit meiner Gastfamilie und war auch gerne dort. Jedoch waren die ersten sechs Monate nicht einfach, ich hatte oft das Gefühl dass das mit dem Auslandsjahr vielleicht doch nicht die beste Entscheidung war. Aber jetzt weiß ich, dass es eine richtig  war und ich habe gelernt, dass man, auch wenn es mal nicht so gut läuft, trotzdem durchhalten muss, denn nach dem Sturm kommt die Sonne. So war es auch in Thailand, die letzten vier Monaten waren einfach unvergesslich. Ich hatte so viel Spaß dort und wollte eigentlich auch gar nicht mehr heim, doch nachdem es dann irgendwann Zeit war Abschied zunehmen und ich wieder in Deutschland angekommen bin, ist mir aufgefallen, was ein gutes Leben wir hier doch führen. Daheim ist es einfach am schönsten. Das habe ich durch mein Auslandsjahr schätzen gelernt.

Ich bin insgesamt kein anderer Mensch geworden in diesem Jahr, aber meine Sichtweise auf manche Dinge hat sich geändert. Daran werde ich in meinem zukünftigen Leben immer  denken. Hiermit bedanke ich mich bei der Metropolregion-Rhein Neckar und bei allen die mein Abenteuer verfolgt haben. Danke