14.12.2017

Bericht #3 – Washington DC und mehr…

Zuerst wünsche ich allen schon mal jetzt frohe Weihnachten und ein guten Rutsch in das neue Jahr 2018!

Bei mir vergeht die Zeit mal wieder im Flug. Wenn ich daran denke, was alles seit dem letzten Bericht passiert ist.

Ich hatte ja schon angedeutet, dass ich mal wieder eine größere Autofahrt machen darf. Dieses Mal war das Ziel Washington D.C mit einem Zwischenstopp bei Freunden in Virginia zum Thanksgiving Dinner!

Wir sind also am späten Vormittag aufgebrochen und nach einer endlosen Fahrt mitten in der Nacht in einem Hotel in Williamsburg abgestiegen. Am nächsten Tag haben wir uns dann die Stadt kurz einmal angeschaut. Thanksgiving Diner hatten wir dann in, ich bekomm leider den Namen nicht mehr zusammen, einem renommierten Fischrestaurant zu uns genommen. Es war auf jeden Fall sehr gut! Ich habe mich vor allem von Hummer und Austern ernährt an diesem Tag. Sehr lecker! Klar habe ich natürlich auch traditionelles Thanksgiving-Essen genossen. Danach haben wir noch etwas Kulturelles unternommen und die historische Siedlung Jamestown besichtigt, eine der ersten Siedlungen englischer Siedler im Norden Amerikas.

Einen Tag und einen ausgiebigen Hotel-Sauna-Besuch später sind wir dann am Morgen nach Washington aufgebrochen und starteten einen Sightseeing Marathon. Fast alles, was man sehen kann, haben wir gesehen -- in, ich glaube, ungefähr 16 Stunden Aufenthalt. Die Stadt war beeindruckend. Sie hat ein bestimmtes Flair, das sie umgibt, und das Weiße Haus muss man natürlich auch gesehen haben! Es war auf jeden Fall echt schön und hat viel Spaß gemacht.

Am nächsten Morgen waren wir noch auf dem Ehrenfriedhof in Arlington, das liegt direkt auf der anderen Seite auf einem Hügel mit bester Sicht auf das Pentagon. Das birgt meiner Meinung nach eine gewisse Ironie, aber das hab ich lieber mal für mich behalten. Auf dem Ehrenfriedhof liegen nahezu sämtliche Soldaten begraben, aber auch einige Berühmtheiten, allen voran John F. Kennedy.

Die Rückfahrt nach Deltona war leider Nerven zerreißend. Wir waren irgendwann um 4 Uhr morgens immer noch in Virgina und nur 400-500 Meilen in 13 Stunden gefahren und sind nur langsam vorangekommen. So haben wir dann entschieden, ein paar Stunden in einem relativ einfachen Highway Motel zu übernachten. Mein Frühstück hat dann aus einer Kombination von Chili Dogs und Cookies bestanden, das kann ich nur weiterempfehlen. Irgendwann waren wir dann wieder in Deltona angekommen.

Der Alltag hier verläuft hier routinemäßig. In der Schule passt alles, da gibt es aber nicht unbedingt viel zu erzählen. Wrestling macht weiterhin Spaß, auch wenn ich größtenteils verliere! Ich lerne eine Menge und mit den Wrestling Leuten hab ich viel Spaß. Das war definitiv die richtige Entscheidung und ich stehe nach wie vor weiter dazu.

Ja klar und ich hatte noch das große Glück, die Golden State Warriors, das vermeintlich beste Basketball Team der Welt live in Orlando zu sehen! Darauf hatte ich mich wahnsinnig gefreut, und es hat echt Spaß gemacht, es gab eine großartige Show. An dieser Stelle oute ich mich als großer Fan, es war der Wahnsinn!

Jetzt bewegen wir uns ja schon rapide auf Weihnachten zu und ich habe immer noch keine Geschenke ;) Da muss ich mich mal ranhalten, aber die Ideen sind schon da!

Die vergangenen Wochenenden war ich oft am Strand; morgens sind die Wellen einfach die besten, und der Sonnenaufgang hat echt etwas ganz Besonderes! Leider haben wir jetzt einen kleinen Kälteeinbruch, aber ich bin zuversichtlich, dass wir am 24. Dezember wieder Richtung 30 Crad erreichen.

Soviel von mir. Wie gesagt, ich wünsche allen fröhliche Weihnachten, genießt alle die Zeit und vor allem das deutsche Essen!


Viele Grüße Julian