23.12.2018

Bericht #4 – Geschafft!

Geschafft! Das war mein erster Gedanke nachdem ich die Präsentation beendet hatte. Ihr fragt euch sicherlich, wo ich meine Präsentation gehalten habe und wie es lief. Also würde ich sagen, wir fangen am besten mal ganz von vorne an. Nachdem ich nun schon einige Monate in den USA lebe, habe ich mir so meine Gedanken gemacht, wann ich meine Präsentationen als Junge Botschafterin für die Metropolregion Rhein-Neckar am besten halten sollte und wie ich sie gestalten würde.

Als erstes habe ich mit meinen Lehren geredet und überlegt, in welchem Fach die Präsentation gut reinpassen würde. Schlussendlich habe ich mich dann für das Fach „Earth and Space“ entschlossen. Nachdem ich mit meinem Lehrer alles abgesprochen hatte, kam es allerdings zu einer Planänderung. Wie vielleicht manche von euch wissen, sind wir mit der Organisation AFS nach USA gereist, allerdings bin ich letztlich nicht mit AFS, sondern mit ETC in den USA. Als ich mich in Deutschland für ein Auslandsjahr beworben hatte, habe ich das bei AFS gemacht. Jedoch erhielt meine Familie von AFS einen Anruf und gab uns das Angebot mit der Partnerorganisation ETC in die USA zu reisen. Nach einigen Gesprächen im Familienkreis, indem wir die Vor- und Nachteile besprochen hatten, habe ich mich dazu entschlossen mit ETC mein Auslandsjahr in den USA zu machen.

Nachdem ich dann hier war, gab und gibt es immer mal wieder einige Veranstaltungen von ETC aus und so kam mehr oder weniger das Ganze zu Stande. ETC hatte eine Abendveranstaltung in meiner Schule, an der die Austauschschüler ihre Heimat vorstellen sollten. Zu diesem Event waren alle Gastfamilien und Austauschschüler aus meiner Region eingeladen, aber auch alle Schüler von Imagine Pep Surprise. Nachdem das Datum feststand, habe ich mir meine Präsentation zusammengestellt, mit dem Fokus auf die Firmen und die Wirtschaft in Rhein-Neckar. Am Tag vor der Präsentation hatte ich ein wenig Lampenfieber und hab mir mehr oder weniger ausgemalt, was alles schief gehen kann.

Zusammen mit meinem Gastbruder haben wir dann noch Flammkuchen gebacken und für den Abend mitgebracht als kleinen „Gruß aus der Heimat“. Es war interessant zu sehen, dass einige Amerikaner dachten, dass es eine Art Pizza, Kuchen, Chips oder sogar Brot sei. Als ich dann an der Reihe war, hatte ich erstmal Probleme mit dem Laptop, das die Präsentation nicht öffnen wollte. Nachdem mir dann ein Freund zu Hilfe kam, klappte es schließlich doch und ich konnte anfangen. Alles im allen lief der Vortrag gut und ich war aufgrund meiner Materialien nicht überrascht, dass einige Amerikaner z.B. die Marken Capri Sonne oder auch John Deere kannten.

Das wars dann auch erstmal für den Bericht, allerdings kann ich eines schonmal sagen, dass nächste Mal werde ich euch von meinem Weihnachten in den USA berichten, da meine Gastfamilie Weihnachten über alles liebt, feiern wir mehr als nur einmal dieses Jahr Weihnachten.

Bis dahin frohe Weihnachten euch allen!