31.1.2019

Bericht #3 – Mein Jahresausklang

Hallo liebe Metropolregion Rhein Neckar,

Ich hoffe ihr hattet einen schönen Start in das Jahr 2019, und habt die Feiertage mit Freunden oder Familie genossen.

Für meinen Blog möchte ich mit euch aber nochmal in das Jahr 2018 zurück blicken.

Fangen wir mit Thanksgiving an, welches am 28. November stattgefunden hat, und zugleich auch mein erstes Thanksgiving hier in den USA war.

Wir hatten am Abend ein großes Festessen mit der Familie, wobei unter anderem nicht der Turkey fehlen durfte, bei dem ich auch mitgeholfen habe, wir haben diesen mit sweet potatos, Bohnen, dumplings und vielem mehr genossen. Thanksgiving ist wirklich ein Feiertag den man zusammen mit der Familie verbringt, und an dem man einfach Spaß hat und dankbar ist für das was man hat, und nach Thanksgiving kann man sagen fängt langsam die Weihnachtszeit an.

Ein paar Tage später hatte ich auch schon das nächste größere Event, was der Trip mit AFS nach New York war, welcher sich auf jeden Fall gelohnt hat, denn New York ist einfach eine Stadt wie kaum eine andere, welche in Deutschland einfach nicht zu finden ist, in Bezug auf die Größe, und Internationalität. Alleine wenn man schon durch die Straßen in Manhatten Downtown läuft, fühlt man regelrecht die Energie der ganzen Autos und Menschen, die sich in den Mauern der Skyline wiedergibt, und jeder der schonmal da war weiß was ich meine, es ist einfach etwas besonderes, auch wenn diese Menschenmassen vielleicht nicht jedem so sehr gefallen.

Manhatten, ein Teil der 5 Stadtbezirke zeichnet sich durch die unzähligen Wolkenkratzer aus, die aber alle ganz genau in den “Blöcken” aufgeteilt sind, was das ganze Chaos, irgendwie doch ziemlich geordnet aussehen lässt.

Das erste das wir unternommen haben war der Central Park, den man wirklich als grüne Lunge von New York bezeichnen kann, einer der wahrscheinlich einzigen Orte wo man im ganzen Chaos mal seine Ruhe finden kann. Natürlich haben wir den Times Square besucht, welcher wirklich atemberaubend war mit den ganzen leuchtenden Anzeigetafeln.

Am Abend sind wir dann noch über die bekannte Brooklyn Bridge gelaufen, bei der man einen wunderbaren Überblick über Downtown hatte. Anschließend sind wir noch zum Empire State Building gelaufen, und  zur Aussichtsplattform hochgefahren, um den wunderschönen Anblick der sich uns geboten hat zu bewundern, und trotz gefühlten -10 Grad, sind wir ungefähr 1 ½ Stunden oben geblieben. Bei Nacht hatten wir einen Überblick über ganz Manhatten, wobei  die unzähligen Lichter die man sieht es einfach einzigartig gemacht haben.

Dieses Meer aus Lichtern gibt es definitiv nicht oft auf der Welt.

Am nächsten Morgen haben wir dann noch eine Bootstour rund um Manhatten gemacht, was uns sehr viele Sehenswuerdigkeiten hätte zeigen sollen, aber wir hatten leider das Pech das es diesen Morgen einfach so unglaublich neblig war, das wir nicht einmal 200 Meter weit sehen konnten, weshalb wir wahrscheinlich 50 % der Sehenswürdigkeiten verpasst haben, aber der Führer auf dem Boot hatte trotzdem so viel zu erzählen, dass es auf jeden Fall nicht langweilig wurde, wir sind unter anderem an der Freiheitsstatue, oder unter der Brooklyn Bridge, und dem Yankee Stadium (Baseball) vorbeigefahren.

Im September haben dann die “Schwimm meets” stattgefunden, die so gut wie jedes Wochenende sind und wirklich sehr viel Spaß machen

So nebenbei, hier in Washington ist das mit dem Wetter ziemlich unterschiedlich als in Deutschland, die Temperaturen schwanken hier enorm im Winter, so hatten wir im Dezember rund 20 °C und ein paar Wochen zuvor noch mindestens 20 Zentimeter Schnee. Die Schule wird hier ziemlich schnell geschlossen sobald wir Schnee haben, was in einem Snowday, oder einer 2 stunden verspätung endet, was die Schulen in Deutschland gerne auch mal einführen könnten.

Zu Weihnachtstraditionen hier in Amerika kann ich berichten, dass viele Amerikaner ihre Häuser mit Lichterketten, oder aufblasbaren Weihnachtsmännern schmücken, und dabei nicht auf die Stromkosten achten, was wie ich finde ziemlich fahrlässig ist, bei solch einem Energieverbrauch, aber schön aussehen tut es meistens trotzdem, und jetzt in der Vorweihnachtszeit, merkt man schon das es sehr hektisch und voll in den Einkaufszentren wird, welche wirklich wunderschön dekoriert sind.

Im Gegensatz zu uns haben die Amerikaner Bescherung erst am 25. Dezember und der 24. Dezember, Christmas eve, wird mit der Familie zusammen verbracht bei einem Festessen, was wir auch so gemach haben. Da unsere Familie aber zur hälfte aus Deutschland kommt, haben wir dann spontan beschlossen ein paar Geschenke zu verteilen, ganz nach deutscher Art, irgendwie habe ich aber trotzdem das Weihnachtsgebäck vermisst, eine Sache die ich einfach mit Weihnachten verbinde.

Wir hatten trotzdem viel Spaß zusammen, und so einen riesen Unterschied gibt es jetzt auch wieder nicht zwischen unserem Weihnachtsfest, und dem hier.

Das war es auch schon wieder von mir , ihr werdet sehr bald wieder von meinem Start in das neue Jahr hören, bis dahin wünsche ich euch ebenfalls einen erfolgreichen Start

Euer Tim